Erfahrungsberichte | Rückmeldungen


Christiane, 51 Jahre - Feinmechanikerin

 

...durch Focusing wurde ich angeregt über mich nach zu denken und ich habe eine wundervolle Person kennengelernt

Mich selbst...

Es fällt mir leichter über meine Gefühle und mich selbst zu reden

fühle mich erleichtert

alles kommt an die Oberfläche

Gefühle, Talente, Bedürfnisse....

nun kann ich verstehen warum ich so bin wie ich bin

Focusing eröffnet mir neue Wege

in mir ist wieder Platz für mich selbst

Ich gehe bewusster mit mir um und bin wieder neugierig auf das Leben...

 


Sabrina, 37 Jahre - Naturwissenschaftlerin | Biochemie

 

Kurz bevor ich nach meiner Elternzeit wieder zurück ins Berufsleben sollte, bin ich durch Zufall auf einen Artikel über Focusing gestoßen. Ich habe mich gleich von der Methode angesprochen gefühlt. In der Vergangenheit hatte ich bereits jahrelange Erfahrung mit einer psychotherapeutischen Gesprächtherapie gesammelt. Ich kann nicht sagen, dass mir das nicht geholfen hat, aber ich hatte immer das Gefühl, dass mir ein "tieferes Verständnis" verborgen geblieben ist. Immer dachte ich, das große "AHA" - ein tieferes "jetzt-verstehe-ich-mich" muss doch kommen, fehlt mir. Aus dieser Sehnsucht heraus, habe ich dann - auf Empfehlung einer guten Freundin- eine vorwiegend körperbasierte Methode ausprobiert. Hier habe ich zwar die Fähigkeit meines Körpers mich in eine bessere Grundstimmung zu versetzen, wenn ich nur auf ihn höre, kennengelernt, einen Zusammenhang mit mir und meinen tieferen Gefühlen oder mit meiner Vergangenheit konnte ich dennoch nicht greifen.  

 

Dann kam ich zum Focusing. Seit 2 1/2 Jahren gehe ich nun alle 2 Wochen zu Sylvia. Das macht grob geschätzt 50 Sitzungen. Es fällt mir nicht immer leicht, die Methode des Focusings anzuwenden (zu focussieren), aber am Ende einer jeder dieser 50 Sitzungen habe ich mal ein mal größeres, mal ein kleineres "AHA" erleben dürfen.

Focusing bedeutet praktisch "da zu bleiben", an der Stelle des Inneren, an dem man glaubt nicht weiter zu kommen, an dem man sich in einer Sackgasse fühlt. An dieser Stelle verweilt man (was gar nicht so einfach ist) und Sylvia stellt spezifische Fragen um diese Stelle genauer zu beschreiben und dann geht es irgendwie, wie von selber weiter, so daß etwas Neues enstehen kann (ein neues Bild, ein anderes Gefühl). Ich persönlich bin manchmal während des Focusingprozesses nicht ganz sicher, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin, ob ich nicht eher in einer Phnatasiereise, als beim Focusing stecke. Doch am Ende kommt mein AHA und dann weiß ich , dass ich auf dem richtigen Weg war. 

 

Ich habe den "guten Ort" in meinem Körper entdeckt, an den ich mich zurückziehen kann; ich habe mein verletztes, kindliches Ich in den Arm genommen und getröstet; ich habe in unzähligen Situationen erlebt, wie ich durch das "Dranbleiben" meine eigenen, über die Jahrzehnte aufgebauten Mauern in die Existenzlosigkeit geführt habe.

Ich erlange das Wissen, dass und vor allem WIE ich mir selber helfen kann. Wie mein erwachsenes Ich sich um meine Gefühle kümmern kann. Ich lerne mir selbst gegenüber Mitgefühl und Verständnis zu entwickeln. Ich vertraue mir immer mehr. Das alles führt dazu, dass ich mich selbstbewusster und handlungsfähiger fühle. 

 

Ich bin mir sicher, wenn jeder Mensch in seinem Leben Focusing erlernt hätte, würden wir anders miteinander umgehen.